Archive for September, 2010

Friday, September 24th, 2010

3D Vision: Wie im Kino

Nvidia 3D Vision Obwohl die Technik eigentlich nicht neu ist, definiert es Gaming am PC neu. Der Nachteil der verfälschten Farben beim anaglyphen Verfahren ist endlich verschwunden.
Installation
Die Installation ging fast ohne Probleme. Auspacken, USB-Infrarotsender einstecken, Brille einschalten. 3D-Inhalte laden. Ist der aktuellste Nvidia-Treiber auf dem Rechenknecht, muss keine weitere Software installiert werden. Beim Set liegen 2 USB-zu-miniUSB-Kabel dabei: 1x 3m und 1x 2m. Eines von beiden

verbindet den PC mit dem USB-Sender, welcher automatisch als “NVIDIA Stereoscopic 3D USB controller” im Gerätemanager erkannt werden sollte. Ausser dass das Einrichtungssetup im Nvidia Controlpanel dauernd meinte, der USB-Treiber für den Sender sei nicht installiert (WTF??), gab es keine nennenswerte Zwischenfälle. Ich umging das Problem, indem ich das Setup gar nicht startete, sondern lediglich 3D Vision einschaltete, ohne Funktionsprüfung. Die war aber auch gar nicht nötig, denn es funktionierte beim anschliessenden Testfilm einwandfrei.
Verarbeitung
Der Infrarot-Sender in Pyramidenform mit den 4 kleinen Gummifüsschen gesellt sich unauffällig zum restlichen Chaos auf dem Tisch und überlebt auch mal einen Sturz von diesem. Auf der Vorderseite ist ein kleines, grün beleuchtetes Nvidia-Logo, welches gleichzeitig als Ein-Aus-Schalter für die 3D-Funktion während dem Spielen dient. Ist der 3D-Modus aktiv, leuchtet das Logo deutlich heller. Auf der Rückseite befindet sich ein kleines Rad, mit welchem der Tiefeneffekt geregelt werden kann. Natürlich ist dieser bei mir immer auf Maximum. 😉 Neben dem USB-Anschluss findet man noch eine Buchse, welche mit “3D SYNC IN” beschriftet ist. Ich bin mir nicht sicher aber damit kann man das 3D Vision Kit auch mit einem “herkömmlichen” 3D-TV benutzen…?!

Die Brille ist komplett aus Plastik und macht nicht so den stabilen Eindruck. Fast jedes Mal, wenn man sie in die Hand nimmt, knarzt es irgendwo. Der Infrarot-Empfänger ist jedoch fast untödlich: Selbt wenn der Sender hinter dem Träger steht, funktionierte das Shuttern noch einwandfrei. Der Akku wird am miniUSB-Anschluss geladen und soll laut Anleitung 40 Stunden halten. Wird die Brille mal nicht gebraucht, kann man sie mit einem Nvidia-grünen Tuch von den Fingerabdrücken befreien und in einem schwarzen Säckchen verstauen.

Spielerlebnis
Man kann es eigentlich fast nicht beschreiben, wie ein Spiel in 3D am Bildschirm aussieht. Am ehesten lässt es sich so erklären, dass alles, was hinter oder “im” Bildschirm passiert effektiv in die Tiefe geht. Die Augen müssen sich nicht nur auf den Bildschirm fokussieren, sondern auch auf weiter entfernte Objekte. Wo es beim anaglyphen Verfahren (rot-cyan) einen Moment brauchte, bis das Gehirn sich an die neuen Informationen gewöhnt und das 3D-Bild zusammengesetzt hat, geht es bei der Shutterbrille in der Regel sofort. Vielleicht liegt es auch daran, dass mein Gehirn schon etwas darauf “trainiert” ist. 😉
Objekte, die “aus dem Bildschirm” auf den Spieler zu kommen, habe ich bei den Spielen, die ich ausprobiert habe, leider noch nicht erlebt. Bei geeignetem Filmmaterial und Software-Player kommt dieser Effekt aber sehr wohl vor. Die Umschaltung von 2D zu 3D und umgekehrt während dem Spielen dauert weniger als eine Sekunde.

Fazit
Wen die finanzielle Hürde nicht abschreckt (3D Vision und 120Hz Monitor/Beamer), kann unbeschwert zugreifen. Schade ist, dass Zusatzbrillen auch nicht sehr günstig sind (ca. 120.-).
Das 3D-Gefühl ist aber wie im Kino. Die Spiele, die ich ausprobiert habe (UT3, SWAT 4, Unigine Heaven Benchmark 2.1) werden inklusive Fadenkreuz wunderbar in 3D dargestellt. Leider sind nicht alle heute erhältlichen Games perfekt in 3D spielbar, ältere leider gar nicht. Doch das ändert sich in Zukunft hoffentlich, wenn die Entwickler in ihre neuen Games die 3D-Funktion implementieren.

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Tuesday, September 14th, 2010

Do-it-yourself: Yagi-Antenne für WLAN

Da unser WLAN-Router im Keller und ein Computer zwei Stockwerke weiter oben und auf der Seite des Hauses steht, ist der dortige WLAN-Empfang mehr schlecht als recht. Lediglich rund 1.8 Mbit Datendurchsatz liegt drin, manchmal bricht die Verbindung ganz ab. Eine Richtantenne soll das Signal in diesem Zimmer verstärken.

Jeder hat bestimmt schon eine Yagi-Antenne gesehen:
Yagi-Antenne.
Eine solche Antenne besteht aus einem Dipol, einem Reflektor hinter dem Dipol und mehrere Direktoren. Weitere Information über die Yagi-Antenne findet man unter http://de.wikipedia.org/wiki/Yagi-Antenne.

Mit der folgenden Anleitung kann man sich selber eine Yagi-Richtantenne für den heimischen WLAN-Router bauen.
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Saturday, September 4th, 2010

Empty Space

Aus purer Langeweile in rund 4 Stunden entstanden
Länge: 3:42
BPM: 125
Erstellt mit: FL Studio 8

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