Archive for the 'Militär' Category

Friday, June 11th, 2010

Wo sind die Wochenberichte?

An alle, die auf der Suche nach dem aktuellen Wochenbericht sind:

Aus Gründen, die ich nicht näher erläutern werde, habe ich sämtliche Wochenberichte vom Netz genommen. Bis jetzt steht noch nicht fest, ob und in welcher Form es mit den Berichten weiter geht. In Zukunft werden vorerst keine neuen Berichte hier zu finden sein.

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Monday, February 15th, 2010

Und wieder eine neue Heimat

Personen mit dem Drang, einem Soldaten unbedingt ein Paket zu schicken, werden gebeten die folgende Adresse auf das Paket zu schreiben:

Sdt
Daniel Hafner
Kp 4, Zug 2
VBA Tm 61-3
Militär 04310

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Sunday, January 17th, 2010

Eine neue Heimat

Hier noch die neue Adresse:

Rekr Hafner Daniel
Kp 4, Zug 3
Uem/FU S 62-3
Kaserne
8302 Kloten

Wir werden 3 Wochen in Kloten gastieren und geniessen anschliessend 1 Woche Ferien, bevor es dann mit der VBA in Frauenfeld los geht.

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Sunday, November 1st, 2009

Meine Militäradresse

Da ich ja nur im Militär und nicht irgendwo in der Pampa bin (obwohl Bière eigentlich wirklich in der Pampa liegt), kann ich trotzdem Briefe und Pakete bekommen.

Meine Adresse lautet:

Rekr Hafner Daniel
Inf RS 3-3/09
Kp 4 Zug 3
Kaserne
1145 Bière

Bis zur 8. oder 9. Woche wird diese Adresse ihre Gültigkeit haben. Danach werden wir Richtstrahler wahrscheinlich nach Kloten oder so verlegt.
Also her mit den Fresspäckli…. 🙂

Noch eine kleine Randbemerkung: Für das nächste Wochenende bin ich zur Wochenendwache eingeteilt. Das heisst der Bericht zur Woche 2 wird sich um eine Woche verspäten….. Meine Wochenendwache wurde um 2 Wochen verschoben.

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Saturday, October 24th, 2009

Die letzten Tage vor der RS

Am Montag ist es soweit, Rekrut Hafner wird in Bière einrücken. Bewaffnet mit Grabstein, Namenschilder, Schutzmaske und anderem Schnickschnack “freue” ich mich auf meine erste 5-stündige Zugfahrt in die Westschweiz. Ich habe mir sagen lassen, man redet dort eine sehr komische Sprache….

Um mich etwas einzustimmen, habe ich im Internet eine interessante Seite gefunden über mein neues Spielzeug, den RAP Piranha:
http://www.arnoldweb.ch/motorfahrer/techdata/rap.php

Auch meine kommunikative Fähigkeiten sind bereits auf einem guten Niveau:
http://de.wiktionary.org/wiki/Verzeichnis:Soldatensprache_der_Schweizer_Armee
Mein Favorit: “Chlöpfschiit” – Scherzhaft für Sturmgewehr

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Monday, October 5th, 2009

Darth Vader returns

Und wieder kam ein Paket von der RUAG. Diesmal eine grössere Schachtel, welche meine “Schutzmaske 90” mit integrierten Flaschenböden…äh korrigierten Gläsern beinhaltete. Damit kann man sehr gut Darth Vader nachahmen.
 
“Luke, ich bin dein Vater…”
SM 90

Übrigens: Heute in 3 Wochen ist der Termin zum Einrücken.

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Tuesday, September 15th, 2009

Ästhetik im Militär

Für die Rekrutierung bin ich extra vorgängig nochmals zum Augenarzt gerannt, um mir ein aktuelles Brillenrezept geben zu lassen. Lustig nur, dass ich an der Rekrutierung nochmals eine Augenuntersuchung hatte, welche scheinbar auch mein Sehvermögen prüfte. Zum Augenarzt gehen ist natürlich meine liebste Freizeitbeschäftigung…

Abgesehen von dieser Tatsache erhielt ich vor kurzem per Post meine persönliche Militärbrille, mit welcher ich interessanterweise etwas besser sehen kann als mit meiner eigenen. Auch einen Sonnenbrillenclip zum aufstecken war dabei und das ganze kam in einem schwarzen Plastiketui.
Zum Aussehen des Metalmonstrums gibts es nicht viel (positives) zu sagen…..die Bilder sprechen für sich….

Militärbrille

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Saturday, August 22nd, 2009

Ich bin kein Sicherheitsrisiko

Vor kurzem kam ein Brief vom VBS mit dem Titel “Positive Risikoverfügung”. Gestützt auf das Bundesgetz etc. etc. müssten Angehörige der Armme entsprechend ihrer sensitiven Funktion sicherheitsgeprüft werden. (Was auch immer das konkret heisst)
Auf alle Fälle kam bei meiner Risikobeurteilung heraus, dass ich als kein Sicherheitsrisiko erachtet werde und für die Übertragung der Funktion und Aufgaben bestehen keine Sicherheitsbedenken.

Sind diese Briefe etwa Beschäftigungstherapie für die Lehrlinge im Bundeshaus? Wäre doch viel kostengünstiger (und auch umweltfreundlicher) nur an diejenigen Briefe zu schicken, die keine positive Verfügung haben und/oder weitere Massnahmen nötig sind? Das sind doch sicher massiv weniger als die positiven…

Das einzig nützliche auf diesem Brief: Nun weiss ich, wie meine Funktion im Militär korrekt abgekürzt wird…. Ristl Pi/Radspz Fahr DD

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Friday, August 14th, 2009

Das war die Rekrutierung

Es ist geschafft. Ich bin nun ab sofort ein AdA (Angehöriger der Armee) und darf als Richtstrahlpionier/Radschützenpanzerfahrer Durchdiener im Herbst 2009 einrücken. Aber nun alles der Reihe nach…..:

11. August 2009 – Tag 1

05.30 aufstehen, 06.19 den Bus nach St.Gallen nehmen, über Wattwil, Rapperswil bis Rüti ZH fahren. Beim Warten auf den Bus ins Rekr Zen (wie es so schön abgekürzt wird) traf ich die ersten Herren, die dem Gepäck nach zu urteilen das gleiche Ziel hatten wie ich. Zusammen mit unterdessen rund 20 anderen gingen wir zur Sporthalle und wollten gerade reingehen als ein Militärler mit so einem Lasertemperaturmessgerät herausgerannt kam. Er stellte sich als Oberarzt vor und fragte alle, ob sie sich krank fühlen oder gar Grippesymptome haben. Nachdem ein paar sagten, sie husten ein wenig, wurden diese sofort mit dem lustigen Messgerät auf Fieber geprüft. Am Schluss waren dann aber doch alle gesund und wir durften endlich eintreten.

Jeder ging zum Tisch mit dem Anfangsbuchstaben des Nachnamen, gab sein Dienstbüchlein ab und fasste eine Nummer (ich war die Nr. 227 und gehörte folglich zur Gruppe 2, die Hunderterziffer bestimmte die Gruppe, jede der 5 Gruppen bestand aus rund 30 Leuten). Nachdem auch noch alle am Tisch nebenan einen 5-Liber für das Schliessfach gewechselt haben, gings richtung Wand, wo schon rund 100 andere Jugendliche warteten. Ich gesellte mich dazu und wartete ab, bis die nächsten Instruktionen kamen. Während dem Warten konnte ich auch mitverfolgen, wie andere gleich wieder hinaus durften, weil sie offensichtlich das Dienstbüchlein nicht dabei hatten und sehr wahrscheinlich irgendwann erneut zur Rekrutierung aufgeboten werden. Autsch….

Rund 20 Minuten später hies es, alle mitkommen, Zimmerbezug. Wir gingen rüber ins Hauptgebäude (welches ein umgebautes Spital ist) und gingen jeweils in die Zimmer, welche unsere Nummern auf der Türe hatten. Ich hatte ein 3er Zimmer erwischt. Alle warfen ihr Gepäck auf ihr Bett mit ihrer Nummer und anschliessend gings 2 Treppen hoch ins Obergeschoss in den Plenarsaal. Diejenigen, die einen Fahrausweis besitzten, mussten diesen mitnehmen. Nach der Begrüssung und dem Überblick über die kommenden Tage, füllten wir diverse Formulare aus, unterschrieben dies und das und hefteten unsere Fahrausweise an eines der Papiere. Die erste der insgesamt 5 Gruppen durfte anschliessend gleich im Saal bleiben, die Gruppe 2 durfte in den PC-Raum 3 “verschieben”, in welchem wir am Computer unsere Wunschfunktionen heraussuchen konnten. Hier erfuhren wir auch, wieviele Sportpunkte gewisse Funktionen zwingend benötigten (Beispiel Militärpolizeigrenadier 100 Punkte, was jedoch niemand in dieser Woche erreichte).
Nach rund einer Stunde waren alle doch schon recht hungrig, immerhin war es bereits 12.00 Uhr. Aber erst durfte unsere Gruppe im Plenarsaal weitere 60 Minuten lang einem Herrn zuhören, der über den Zivilschutz referierte. Schnarch kann ich nur sagen.

Um 13.00 Uhr gabs dann doch noch endlich Mittagessen, der erste wirklich interessante Termin an diesem Tag. Suppe, Stroganov mit irgendeiner Beilage und Dessert. Das Essen war übrigens die ganzen 3 Tage immer sehr fein. Das sei aber nicht immer so, sagten einige WK-Soldaten, die Gruppenführer spielen mussten.

Im Anschluss fand der erste Teil der 2-teiligen Psychotests statt. Wortschatz (Was zur Hölle ist Defätismus??), Textverständnis und Figuren erkennen stand auf dem Programm, natürlich immer am PC. Nun durften wir zurück in den Plenarsaal und das ziemlich einzige Papier ausfüllen, welches keinen Einfluss auf unsere Rekrutierungsresultate hatte: Irgendeine 40-seitige (!!) repräsentative Umfrage des Bundes zum Thema “Mein Verhältnis mit fremden Kulturen und Sprachen”. Da dies ja anonym war, konnte ich hier mal so richtig meine Meinung rauslassen, die ich hier nicht näher beschreiben will (sonst wärs ja nicht mehr anonym 😉 ).

So ging der Nachmittag ziemlich schnell vorbei und um 18.00 Uhr gabs schon wieder etwas zu beissen. Um 19.00 Uhr mussten aber schon wieder alle im Plenarsaal sitzen und demokratisch abstimmen, welcher Film jetzt geschaut wird. Der Entscheid fiel ziemlich eindeutig auf “Die Hard 4.0” aufgrund der doch schwachen Auswahl (Alternativen waren Matrix, Mission Impossible und noch andere alte Schinken).

Dann folgte noch etwas Aussergewöhnliches: Der Oberwachtmeister gab uns offiziell die Erlaubnis 1 Bier in der Caféteria zu kaufen. Das hob die Stimmung natürlich schlagartig, war doch laut Hausordnung der Konsum von Alkohol strengstens verboten. Obwohl sich nicht alle an die Anzahl 1 hielten, waren alle wie angeordnet um 22.00 in den Zimmern und warteten bis die Gruppenchefs um 22.30 die Zimmer kontrollierten und die Lichter löschten.

12. August 2009 – Tag 2

Um 05.30 hiess es aufstehen (man könnte sich daran gewöhnen, siehe Tag 1), duschen, Sporttenue anziehen, um 06.10 Frühstück. Der Ansturm auf die Duschen (6 pro Gruppe) war relativ gross, aber dennoch schafften es alle mehr oder weniger pünktlich in den Speisesaal zum improvisierten Frühstücksbuffet. Danach verschoben wir um 06.45 in den Plenarsaal zur morgendlichen Begrüssung. Für die Gruppe 2 stand heute der medizinische Untersuch und der Sporttest an.

Wir gingen zum Warteraum für den medizinischen Untersuch und durften nun erst mal warten, bis ein Soldat kam und uns der Reihe nach zu einer der verschiedenen Stationen schickte. Nach jeder Station hatte sich jeder wieder beim Soldaten zu melden, um den nächsten “Befehl” zu erhalten. Für mich ging es der Reihe nach zum Blutabnehmen, Bodycheck (Wirbelsäule und Beweglickeit), Röntgen und Hörtest. Danach durfte ich fast eine Stunde herumsitzen und warten, bis ich dann endlich noch zum Augentest, Herz-Kreislauf-Check und Lungenvolumentest durfte. Ich war der letzte, der sein Dossier abgab und nun wieder warten durfte für das abschliessende Gespräch mit dem Oberarzt, welcher mir aus medizinischer Sicht sagt, ob ich tauglich bin. Um 10.00 Uhr war eigentlich der Sporttest angesetzt, aber um 10.10 warteten immer noch 3 (mich eingeschlossen auf das Gespräch). Um 10.30 kam ich endlich an die Reihe und bekam anschliessend die Anweisung subito zur Sporthalle zu gehen, wo auch schon alle warteten.

Nun waren wir aber komplett und es ging zuerst zu einem geführten, rund 15-minütigen Einlaufen. Danach wurden wir in 3 10er Gruppen aufgeteilt und zu den Posten Einbeinstand, Medizinballwurf und Standweitsprung zugeteilt. Beim Letztgenannten hatte ich nach meinen 3 Versuchen eine Weite von 2.19m erreicht, ein eher mäsisges Resultat. Es ging weiter zum Medizinballwurf. Mit 6.30m gehörte ich zum besseren Mittelfeld. Beim Einbeinstand hatte zwar jeder pro Bein nur einen Versuch, allerdings wurden die beiden Zeiten (zum Glück) zusammengezählt. Als zusätzliche Schwierigkeit musste man nach 10 Sekunden die Augen schliessen, nach weiteren 10 Sekunden den Kopf in den Nacken legen. Mit zusammengezählt 47.irgendwas Sekunden gehörte ich zu den besseren. Andere hingegen schafften pro Bein nicht mal 6 bzw. 8 Sekunden….

Es folgte nun die (für mich) anstrengenste Disziplin, der Rumpfkrafttest. Auf die Ellenbogen gestützt musste der Oberkörper mit dem Gesäss stets einen Kontaktbalken berühen und dazu im Sekundentakt abwechslungsweise ein Fuss heben. Nach mageren 74 Sekunden sackte ich schon zusammen, was mit läppischen 10 von 25 Punkten belohnt wurde. Der Rekord lag bei knapp 500 Sekunden…
Zum Abschluss kam noch der progressive Pendellauf. Die ganze Gruppe stellte sich auf der Startlinie nebeneinander auf und es wurde ein “Piep” abgespielt, was uns signalisierte, das wir bei der nächsten Markierung sein müssen. Der Piepintervall wurde alle 200m verkürzt, was natürlich eine Tempoerhöhung zur Folge hatte. Die ersten gaben nach 5 Minuten auf, ich bei rund 10einhalb Minuten. Zu diesem Zeitpunkt rannte aber immer noch rund 10 Jungs. Nach 14 Minuten gab auch der letzte auf und es ging zurück ins Hauptgebäude zur wohlverdienten Dusche.
Unterdessen war es schon wieder 12.30 Uhr, Zeit für das Mittagessen. Es folgte nun das UCR-Gespräch (UntersuchungsComission Rekrutierung oder so ähnlich), ob wir aufgrund der medizinischen und sportlichen Resultate tauglich waren. Nach rund 2.5 Stunden Warten (zum Glück hatte jemand Jasskarten dabei, das “Arschlöchlen” hob die Stimmung massiv), kam ich endlich auch an die Reihe. 2 Minuten später war ich auch schon wieder draussen mit dem Resultat “Herr Hafner, Sie sind ein fitter Mann, top Wirbelsäule, gutes Sportresultat (67 Punkte waren tatsächlich ein “gut”), ganz klar militärtauglich”. In unserer Gruppe war rund ein Drittel militärdiensttauglich, ein Drittel schutztauglich und ein Drittel untauglich. In Gruppe 5 waren angeblich die meisten untauglich (entweder weil sie nicht “wollten” oder gesundheitlich nicht geeignet waren).

Wer noch nicht beim Impfen war, durfte nach dem UCR-Gespräch nochmals in die Medizin-Abteilung sich ein paar Spritzen in den Arm jagen lassen. Ich musste zum Glück nur 2 Impfungen auffrischen, andere hatten 4….

Der Nachmittag war schon halb um, aber es folgte noch der 2. Teil des Psycho-Tests mit dem Leadership-Fragenbogen, Führungsmotivationen etc. Diese Ergebnisse sollten über eine Kaderempfehlung entscheiden. (Ich bekam eine, allerdings wahrscheinlich nur, weil im beim ersten Teil des Psychotests intelligenzmässig leicht über dem Durchschnitt war, ansonsten kann ich mir die Kaderempfehlung nicht erklären 😉 ).
Und schon war es wieder Zeit für das Nachtessen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Kandidatenanzahl bereits etwa halbiert, denn die Schutz- und Untauglichen und alle, die keine Fahrerfunktion wollten und ihr Zuteilungsgespräch schon hinter sich hatten, waren abgereist. Es waren also nur noch die Fahrerkandidaten da.

Nach einer kurzen Ruhepause im Zimmer durfen wir um 18.15 zum 2-teiligen Fahrertest antreten, welcher ungefähr 2.5h (!!!!) dauern wird. Nach einer Computerpanne durften wir dann um 18.40 endlich mal starten. Dieser Horror-Test bestand aus einer Reihe von akustischen und visuellen Reaktionstests und war aber doch “schon” nach 2 Stunden beendet, gerade noch rechtzeitig, um einen TV zu suchen, auf welchem Schweiz-Italien übertragen wurde. Nach dem 0:0 gingen wir dann auf schnellstem Wege zu den Zimmern, da es doch schon 22.30 war und die strikte Nachtruhe um diese Zeit nicht als Witz gedacht war. Meine beiden Zimmergenossen waren bereits abgereist, der eine schutztauglich (der Raucher xD), ander andere hatte eine Funktion ohne Fahrer erhalten (KV-Stift). Die 2. Nacht war also sehr angenehm ruhig. ^^

13. August 2009 – Tag 3

Gnädigerweise erst 06.30 Tagwache, duschen, 07.00 Frühstück, 07.20 Plenarsaal, das übliche Programm. Ca. um 7.30 warteten die 9, die noch aus Gruppe 2 übrig waren, in einem kleinen Zimmer auf das definitive Zuteilungsgespräch. Nach rund rund 30 Minuten warten war ich endlich an der Reihe und nach 2 Minuten stand diskussionslos fest: Richtstrahlpionier/Radschützenpanzerfahrer Durchdiener, Einrücken im Herbst. Da alle meine Wünsche berücksichtigt werden konnten und ich beide Fahrertests vom Vorabend bestanden hatte (*puh*), war ich wie gesagt sehr schnell wieder draussen und musste zurück mein Zimmer. Dort schnell die Bettwäsche in den Gang geworfen, alles gepackt und in die Caféteria verschoben. Nach ein paar Minuten durfte ich beim Empfang mein Dienstbüchlein und das Brevier (Handbuch des Soldaten) entgegen nehmen und wurde angewiesen meine Schuhe zu fassen. Einige Minuten später hatte ich im Nebengebäude ein Paar massive Lederstiefel an meinen Füssen, befand diese für passend und wurde mit den nagelneuen Kampfstiefeln im Gepäck entlassen.
Da der Bus nur all Stunde fuhr (und natürlich war ich 5 Minuten zu spät und hätte 55 Minuten warten müssen), durfte ich mein ganzes Zeug zum Bahnhof schleppen, erwischte aber dann gleich ein Zug und war kurz nach 11.00 Uhr wieder in Arbon.

Nun heisst es Warten auf den 26.Oktober 2009, wo es dann heissen wird “Meine Herren, Willkommen in der Armee”

Rekrut Hafner, meld mi ab….

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Monday, August 10th, 2009

Aushebung 11.-13.8.

Nun darf auch ich nach Rüti zur Rekrutierung fahren.
Sollte ich dazukommen, twittere ich meine Erlebnisse bei Gelegenheit….
Mein Twitterprofil: http://twitter.com/m4niac

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